Weihnachtsstress

Weihnachtsstress psychologisch betrachtet: Millionen Menschen bescheren Händlern zur Weihnachtszeit Rekordumsätze. Nicht selten wandelt sich Konsumlust jedoch zu Konsumfrust. Warum Service immer öfter zu kurz kommt und wie Kunden beeinflusst werden, darüber gab es gestern eine Talkrunde bei MDR direkt. In der Runde waren neben Prof. Buchhester, der Handelsverband Sachsen, eine Verkäuferin sowie einer Service-Expertin über Einkaufsverhalten.

Verhaltensökonomie & Weihnachten

Wir suchen nach Belohnung für das anstrengende Jahr. Belohnung für uns und schöne Geschenke für unsere Lieben. Geschenke die „besonders sind“. Damit kämpfen wir mit unserem Anspruch gegen eine allgegenwertige und allezeits verfügbare Warenmenge. Und das in einer Jahreszeit für die wir evolutionär schlecht ausgestattet sind. Es ist kalt, schnell dunkel und und und.

Und alles das in einem der kürzesten Monate – denn am 24. Tag des Monats ist spätestens mittags Schluss.

Lösungen für die Praxis

Wie lässt sich dieser Stress jetzt aus psychologischer Sicht verringern?

  1. Seien Sie besonders kritisch! Prüfen Sie bei „Bundle“ die Ihnen angeboten werden, ob das Sie die Zusatzprodukte wirklich benötigen.
  2. Schreiben Sie sich klassische Einkaufzettel.
  3. Hinterfragen Sie sich, warum Sie Bedarf nach einem Produkt XYZ haben.
  4. Erlauben Sie sich NEIN zu sagen.
  5. Reden Sie mit Ihren Liebsten was und in welchen Mengen geschenkt, gegessen oder zur Verfügung stehen soll.

In diesem Sinne – schöne stressfreie Weihnachten